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Kinderfotos im Internet - Das sollten Sie beachten

 Recht & Finanzen
 17. November 2017

Klar, Kids sind der ganze Stolz von Mama und Papa – niedliche Fotos und süße Schnappschüsse möchte man am liebsten sofort mit der ganzen Welt teilen. Doch viele Eltern gehen im digitalen Zeitalter von Facebook und Co.  zu leichtfertig mit Kinder –und Babyfotos um. Denn solche Fotos lassen sich nur schwer wieder löschen. In den Sozialen Netzwerken bleiben sie für die Ewigkeit. Die betroffenen Kinder können sich später kaum dagegen wehren. 

Laut einer Untersuchung des Deutschen Kinderhilfswerks sind allein in Deutschland rund vier Millionen Fotos von Kindern und Jugendlichen als Profilbild oder Beitrag  zu sehen.

Wie ist das nun mit den Kinderrechten am eigenen Bild ?

Fest steht, dass Eltern das Fürsorgerecht haben. Ab 14 Jahren haben Kinder Mitspracherecht.

Beim Hochladen tritt der Nutzer auch für Kinderbilder Rechte am Bild an Facebook ab, die weitere Verwendung kann nicht mehr gesteuert werden. Außerdem sind die Datenschutzbestimmungen teilweise sehr unkonkret formuliert. Groß ist auch die Sorge wegen Pädophiler, die über Soziale Netzwerke Kinderfotos kopieren oder versuchen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

Für eine Studie wurden mehr als 6000 Mütter in zehn Ländern nach ihrem Umgang mit Kinderfotos befragt. Das Ergebnis: 67 Prozent der befragten Mütter in Deutschland haben schon einmal Kinderfotos im Internet hochgeladen. Damit gehört Deutschland zusammen mit Frankreich immerhin zu den internationalen Schlusslichtern bei diesem Thema. In Brasilien waren es sogar 94 Prozent. Ein Großteil der Fotos stammte aus dem ersten Lebensjahr der Kinder.

Wenn man schöne Fotos von den lieben Kleinen teilen möchte, sollten Eltern eher Onlinedatenbanken nutzen oder eine eigene Website erstellen, die durch ein Passwort geschützt ist und an Freunde und Verwandte weitergegeben werden kann.

Also, liebe Mums und Dads, besser zweimal überlegen, bevor man den Upload Button drückt.

Wir sind der Meinung, dass es für die Partnersuche bei Moms-Dads-Kids sowieso besser ist, die Kinder erst einmal aussen vor zu lassen, bevor man sich näher kennenlernt.

Quelle: AVG Internet-Sicherheit, 2014

 

 

 

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